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Start Über Einsätze Amok-Alarm an Schulzentrum zum Glück Fehlalarm

Amok-Alarm an Schulzentrum zum Glück Fehlalarm

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amok2011-190Ein 12jähriger Junge hatte gemeldet, dass eine verdächtige Person, vermutlich mit Schusswaffe bewaffnet, in der Hauptschule sei. Die Schulleitung hat daraufhin vorsorglich Alarm ausgelöst. Ein Großaufgebot an Polizei (ca. 150 Kräfte) sowie Rettungsdienst und Feuerwehr eilten zum Schulzentrum. Auch der Bürgermeister und der Schuldezernent waren anwesend. Die Polizei durchsuchte das Gebäude. Zum Glück konnte die Gefährdungslage nicht bestätigt werden, so dass für die Einsatzkräfte um ca. 15:00 Uhr Entwarnung gegeben wurde. Die Löschgruppe Niederpleis stellte zwei Atemschutztrupps in Bereitstellung.

Für die Fotos bedanken wir uns bei Ralf Rohrmoser-von-Glasow (Rhein-Sieg-Anzeiger):




Hier noch ein offizieller Hinweis der Stadtverwaltung:

Am Schulzentrum Niederpleis hat es heute einen polizeilichen Einsatz gegeben. Hintergrund war die Beobachtung eines Schülers, der einen ihm verdächtig vorkommenden Mann im Treppenhaus gesehen hat. Er hat richtig reagiert und die Schulleitung sofort informiert. Daraufhin haben die Schulen gemäß dem geltenden Sicherheitskonzept Alarm ausgelöst und die Polizei informiert.

Die Polizei baute gemäß ihrer Planentscheidungen Einsatzmaßnahmen auf, die für diese Fälle vorgesehen sind. Dies beinhaltete die Durchsuchung aller Gebäude sowie Absperrmaßnahmen.

Es wurde keine Person gefunden, die in irgendeiner Form eine Bedrohung dargestellt hat.

Es zeigt die Erfahrung, dass ein solches Ereignis belastend für alle Beteiligten sein kann.

Gemäß der gemeinsam erarbeiteten Richtlinien zur schulischen Krisenintervention stehen ab sofort Mitarbeiter des schulpsychologischen Dienstes des Rhein-Sieg-Kreises und der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Sankt Augustin bereit.

Der Einsatz hat eine erhebliche Medienresonanz hervorgerufen. Aus Erfahrung müssen wir darauf hinweisen, dass sich Pressevertreter auch an Schülerinnen und Schüler wenden. Zum Schutz der Schülerinnen und Schüler wird Medienvertretern bis auf weiteres der Zugang zum Schulgelände verwehrt.

 

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